Gelegentlich können auch Schwindel, Muskelschmerzen, Nervosität oder Sodbrennen auftreten. Bei bestimmungsgemäßer Anwendung von Clenbuterol treten häufig Nebenwirkungen wie Zittern, Kopfschmerzen, Übelkeit und Palpitationen auf. Clenbuterol ist für die Langzeitbehandlung von Atemwegserkrankungen wie Asthma bronchiale und COPD vorgesehen, nicht jedoch für die Akutbehandlung von Asthma-Anfällen. Zu Beginn der Behandlung kann die Dosis für einige Tage leicht erhöht werden, um dann im Rahmen der Dauertherapie reduziert zu werden. Bei Auftreten von Nebenwirkungen sollte umgehend ein Arzt konsultiert werden, der gegebenenfalls die Dosierung anpasst oder das Medikament absetzt. In diesem Artikel werden die Eigenschaften, Anwendungsgebiete und mögliche Nebenwirkungen von Clenbuterol Hydrochlorid beschrieben. Das Ausmaß, in dem diese Nebenwirkungen auftreten, hängt im Allgemeinen mit Faktoren wie der Selektivität jedes Beta-2-Agonisten für seinen jeweiligen Rezeptor und den Dosierungen zusammen. Wenn der Patient Nebenwirkungen hat, die durch die Einnahme von Medikamenten verursacht werden, sollte er einen Arzt um Rat fragen. Wenn Sie die Vorsichtsmaßnahmen ignorieren, kann es zu Nebenwirkungen für den Körper des Patienten kommen. Fertilitätsstörungen wurden bei Ratten bis zu einer Dosis von 1,5 g/kg Körpergewicht nicht beobachtet. Bei Ratten beeinflussten Dosierungen von 0,015 mg/kg/Tag die Fertilität, das Reproduktionsverhalten oder die peri- oder postnatale Entwicklung nicht. 0,3 mg/kg Körpergewicht bei Inhalation ergaben sich keine Hinweise auf ein teratogenes oder sonstiges embryotoxisches Potenzial von Clenbuterol. Und 0,078 mg/kg Körpergewicht bzw. Auch Muskel-Skelett-Zittern ist eine mögliche Nebenwirkung, die häufiger bei der Anwendung von oralen Beta-2-Agonisten auftritt. Beta-2-Agonisten fördern auch die Glykogenolyse, die zu unbeabsichtigten Erhöhungen der Serumglukose führen kann. Die häufigsten Nebenwirkungen von Beta-2-Agonisten betreffen deshalb das Herz-, Stoffwechsel- oder Muskel-Skelett-System. Embryotoxizitätsuntersuchungen an Ratte und Kaninchen haben bis zu einer Dosis von 3 g/kg Körpergewicht bzw. Die Kinetik ist dosislinear, sodass unkalkulierbare Kumulationseffekte auszuschließen sind. Bei oraler Überdosierung sollte eine Magenspülung erwogen werden, Aktivkohle und Abführmittel können die unerwünschte Resorption des ß2-Sympathomimetikums günstig beeinflussen.